camping & boondocking

camping & boondocking

Die Campingplätze in den Nationalparks sind sehr beliebt. Diese muss man, sobald vom NP Service freigeschaltet, meist innerhalb der ersten Minuten reservieren. (Achtung: Zeitverschiebung beachten!) Zum Teil gibt es auch Campingplätze in den Nationalparks nach dem “first come”-Prinzip. Wenn man also nicht rechtzeitig genug dran war, ist dies eine Alternative. Dazu muss man aber sehr früh da sein, wenn die Plätze vergeben werden (Beim NPS vorher übers Internet informieren). Falls man leer ausgeht, kann man es in einem der umliegenden State Parks versuchen, hier gibt es oft noch freie Plätze. Diese sind größtenteils sehr schön gelegen, großzügig vom Platz her und weniger frequentiert.

Als Alternative hierzu steht das “boondocking” also das camping in der Pampa/ Wildniss, ohne eine Campingplatz. Hierfür sollte man sich vorher gut informieren, wo dies (gefahrenlos) möglich ist. Nicht überall ist es erlaubt und auch das sogenannte “wallydocking” auf Parkplätzen von Walmart ist teilweise schon nicht mehr gestattet.

Wenn man Naturfreund ist und mit Zelt reist würde ich von den überteuerten Zeltplätzen/ RV-Parks in Orten/ Kleinstädten absolut abraten, dann lieber die State Parks abklappern.

Reist man aus Deutschland an, bedarf es einer guten Planung, da man mit den 23 kg Reisegepäck nun doch etwas eingeschränkt ist. Empfehlenswert ist, schon bei Buchung der Flugtickets, das Anmelden eines Extrakoffers für den Rückflug. Dieser kostet ca. 70-100 Euro.

Was man meiner Meinung nach braucht: (haben wir teils mitgebracht und teils dort gekauft)

  • Schlafsack, Kissen, Isomatte, Zelt (Alternativ: Übernachtung im Auto, dann würde ich noch einen Sonnenschutz für vorn als Sichtschutz mitnehmen und eine Decke als Unterlage)
  • Handtücher
  • Topf/ Töpfe, Besteck/ Campingbesteck, Teller, (Thermos-) Becher etc.
  • evtl. Grill (die meisten Parks haben aber eine Grillstelle), Kohle oder Holz (in den USA wird häufig mit Holz gegrillt, am Besten beides kaufen, wegen der Höhe vom Rost des Grills im Park), Anzünder, Feuerzeug
  • Gaskocher (Flasche + Aufsatz dafür)
  • Taschenmesser, Dosenöffner, Tupperdosen
  • Organizer für Sitze/ Autoorganizer, Kisten oder Kartons
  • Wasserkanister/ Wassersack oder Wasser im stabilen Kanister kaufen und diesen weiter benutzen (für Trinkwasser) –> besonders wichtig fürs boondocking, in Parks gibt es meist Trinkwasser
  • Kühlbox
  • Kaffeezubereiter bzw. Kaffeefilter
  • Küchenrolle, Müllsäcke, Spülmittel, Geschirrhandtuch, Spülbürste
  • Eimer/ Schüssel zum spülen
  • Wasseraufbereiter/ Chlortabletten (Chlor-/ Wasseraufbereitungstabletten: “micropur forte”) –> fürs boondocking bzw. für Wanderungen für Notfälle
  • Schere, Kabelbinder, Panzertape, Pflaster, Teelichte oder Kerze
  • Vorhängeschloss
  • Taschenlampe/ Stirnlampe (habe ich oft in den Parks gesehen)/ Campinglampe
  • Wäscheleine oder Schnur, Wäscheklammern
  • Imprägnierspray
  • Seife/ Seife im Seifenspender und/ oder Handdesinfektionsgel
  • Drybag/ wasserdichter Packsack
  • Power Banks –> auch besonders wichtig fürs boondocking
  • Schaufel –> fürs boondocking
  • Campingstühle wenn man möchte, in den Parks gibt es meist einen Tisch mit Bank –> also auch eher fürs boondocking
  • Solardusche, wenn es im Park keine Duschmöglichkeit gibt (vorher informieren!) oder fürs boondocking

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