Totes Meer

Totes Meer

Das tote Meer ist einer der bzw. der tiefste Punkt unter dem Meeresspiegel. Es hat einen sehr hohen Salzgehalt und die kosmetischen Produkte aus dem totel Meer hatte bestimmt jeder auch schon mal in Deutschland in der Drogerie in der Hand. Das tote Meer bekommt Zufluss vom Jordan und befindet sich zwischen Jordanien, Israel und dem Westjordanland.

Die Anfahrt ist gut ausgeschildert, Parkplätze waren bei unserem Aufenthalt im Februar ausreichend vorhanden.

Das tote Meer ist angenehm warm, hier war es Anfang Februar 2018 problemlos möglich, zu baden (Vergleich: in den Bergen auf dem Weg nach Petra lag noch Schnee, nachts wurde es in Wadi Rum bitterkalt). Hier sollte es also wohl ganzjährig recht sonnig bzw. halbwegs badetauglich sein.

 

Der Zugang ist bis auf wenige Ausnahmen (die wohl eher nur Einheimische nutzen) nur über Resorts oder Hotelanlagen möglich. Wir entschieden uns für eine günstige Anlage, die ich aber an dieser Stelle nicht erwähne, da ich sie nicht weiterempfehlen würde. Eher würde ich dazu raten, ein gutes Hotel zu wählen, mache bieten auch Kombipakete an, mit z.B. einem Mittagessen. Oder man verbindet es mit einem Hotelaufenthalt am toten Meer und nutzt dann den hoteleigenen Strand, den man dann vergünstigt nutzen kann. Wir zahlten 25 JOD für die Anlage mit Zugang zum toten Meer, einer Poolanlage und Umkleide- und Sanitärräumen. Schließfächer kosteten extra, genauso wie Handtücher (wenn man nicht die eigenen oder die aus dem Hotel einsauen möchte) oder der “legendäre Schlamm” aus dem toten Meer. Nach dem Bad im toten Meer braucht man erfahrungsgemäß auch unbedingt eine Dusche, vor allem wenn man danach noch weiterfahren möchte.


Das Wasser ist sehr gesättigt vom Salz, am Ufer befinden sich Salzkrusten und es liegen kleine und große Salzklumpen rum. Schon beim Betreten bzw. im etwas tieferen Wasser fühlt es sich etwas schwerer an, die Füße auf den Grund aufzusetzen und sich fortzubewegen. Das Wasser fühlt sich meiner Meinung nach etwas ölig an, auch wenn dies wahrscheinlich täuscht.

 

Wenn man das tote Meer betritt fühlt man zu erst an manchen Stellen ein brennen und bemerkt vielleicht erst dann, dass man sich vor ein paar Tagen wohl mal z.B. beim rasieren geschnitten hat. Sobald man sich hinlegt, schwimmt man oben. Nun kann man ein paar lustige Bilder machen, viele nehmen dafür eine Zeitung mit, um sich lesend mit dieser fotografieren zu lassen.

 

Nun zu baden: es gibt spezielle Baderegeln und ein Angestellter achtet auch darauf und pfeift, falls jemand die Regeln missachet. Man darf nur auf dem Rücken liegen, nicht tauchen und nicht weit rausschwimmen. Außerdem sollte man darauf achten, dass kein Wasser ins Gesicht kommt und auf gar keinen Fall in die Augen. Auf gar keinen Fall darf man das Wasser schlucken! Dies ist sehr gefährlich!

Wenn man es “richtig” macht, soll man sich wohl erst 15 Minuten im toten Meer aufhalten, dann den Schlamm benuten und ihn 15 Minuten einwirken lassen und dann noch mal 15 Minuten ins tote Meer.

Zeitlich würde ich ca. 2-3 Stunden einplanen.

Das tote Meer darf man auf keinen Fall verpassen, der Aufenthalt lohnt sich, trotz der hohen Eintrittspreise, auf jeden Fall!

 

 

 

Bericht von 2018