Dry Forks Slots (Dry Fork, Peek-a-boo, Spooky, Brimstone)

Dry Forks Slots (Dry Fork, Peek-a-boo, Spooky, Brimstone)

Nach ca. 26 Meilen auf der HITRR erreicht man die Abzweigung Dry Fork. Auf der Dry Fork Road sind es dann noch 1,7 Meilen bis zum Trailhead. Nach ca. 0,7 Meilen gibt es bereits einen Parkplatz (der auch von vielen genutzt wurde), da die Strecke bzw. die Dirt Road wirklich sehr unwegsam wird und das Auto in Schräglage gerät.

 

Vom Dry Fork Trailhead gelangt man zu 4 Slot Canyons:

  • Dry Fork
  • Peek-A-Boo
  • Spooky
  • Brimstone (eher unbekannt)

Der Beginn des Trails ist markiert, er befindet sich rechts von einem größeren Baum. Danach gibt es keine offizielle Markierung mehr, ein paar Steinmännchen markieren den Weg. Mit GPS-Unterstützung ist es wesentlich leichter den Trail zu finden.

    

Schließlich gelangt man nach ca. 1,5 Meilen auf dem Trail zum Ausgangspunkt für quasi alle Slot Canyons.

Allgemein kann ich sagen, dass diese Slot Canyons sehr untouristisch sind. Man begegnet nur ein paar kleinen Gruppen von Wanderern. Der Antelope Canyon wird ja quasi richtig “vermarktet” und ist so gut besucht, dass man kaum voran kommt vor lauter Reisegruppen. Hier wurde z.b. kein Sand extra aufgefüllt (so wie es z.B. im Antelope Canyon gemacht wird), somit muss man öfter mal klettern/ kriechen, es gibt also keinen so richtigen ebenen Trail durch die Slot Canyons (siehe Fotos unten). Diese Canyons sind halt noch so, wie die Natur sie schuf. Am Besten trägt man ältere Kleidung und vielleicht auch lieber eine lange Hose. Meist passt man gut durch die Spalten, aber teils kann man sich auch nur seitwärts fortbewegen. Wenn es irgendwo dunkel ist, wo man hineinklettert, am Besten vorher etwas Sand hineinwerfen, da sich dort Schlangen/ Spinnen… befinden können.

Gerade zur Monsumzeit ist es möglich, dass die Slot Canyons überflutet sind (bei uns war es im August 2017 der Peek-a-boo + ein Teil des Spooky, teils bis zur Hüfte tiefes Wasser/ im September 2016 gab es nur ein paar Pfützen). Dies kann man im Visitor Center vorher erfragen. Dann sollte man entsprechendes Equipment mitnehmen oder zumindest Wechselklamotten 🙂

Der Dry Fork ist ein breiter, einfacher Slot Canyon, der eigentlich mühelos durchwandert werden kann. Er bietet einen guten Einstieg. Insgesamt ist er ca. 1 km lang. (Es soll auch einen Trailhead zum Dry Fork an der HITRR geben, dies ist dann eine Wanderung von ca. 2 Meilen und man kommt quasi am “anderen Ende” hinein und durchwandert dann den Dry Fork um zum beschriebenen Ausgangspunkt zu kommen. Diesen Weg habe ich aber noch nicht getestet.)

Eingang Dry Fork:

im Dry Fork:

Unweit davon befindet sich der Eingang/ Einstieg zum Peek-A-Boo. Dieser Eingang ist erst nicht ganz so leicht zu finden, doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man ihn dann doch schnell. Er befindet sich ein kleines Stück weiter rechts vom Dry Fork. Eigentlich kann man immer dem wash folgen.

In den Peek-A-Boo gelangt man, in dem man ein kleines Stück von etwa 3-4 m klettert. (siehe Foto, es gibt ein paar “Absätze” bzw. “Stufen”) Dafür wichtig ist natürlich passendes Schuhwerk, evtl. eine lange Hose und evtl. Handschuhe.

Es ist auch möglich, links die Sanddüne hochzuklettern, ein paar Meter -vielleicht etwa 30 m- quasi an dem Felsen mit dem Slot entlangzulaufen und von oben in den hinteren Teil des Slot Canyons quasi hineinzuklettern, dort wo es flacher ist (z.B. falls es vorn zu matschig ist oder so).

Auf diesem Foto ist der Einstieg noch einmal zu sehen:

Eigentlich ist das Hineinklettern kein Problem, bei uns war es war nur etwas rutschig. Nach einem kurzen Stück im Slot Canyon muss man noch ein weiteres Mal klettern, danach wird es aber einfacher.

Der Eingang des Peek-a-boo, überflutet im August 2017 (inkl. überflutetem Canyon):

Im folgenden Fotos + Bericht von 2016, wo der Canyon trocken war!

Der Peek-A-Boo ist ein wunderschöner Slot Canyon und das schönste war: wir waren dort fast allein. (krasser Gegensatz z.B. zum Antelope Canyon)

Der Peek-a-boo ist ca. 4-5 m hoch, an einigen Stellen auch niedriger. An diesen Stellen kann man natürlich auch rausklettern. Davon würde ich aber eher abraten, es ist sicherer auf dem “Trail” zu bleiben.

Vom Ende des Peek-A-Boo, wenn dieser etwas flacher wird, kann man bis zum Ende des Spooky wandern, also durch den Peek-A-Boo durch, rechts in Richtung Spooky (siehe Karte). Der Peek-A-Boo wird dann flacher und es geht etwas querfeldein (ca. 500 m) entlang des wash, schließlich erreicht man das Ende/ den Hintereingang des Spooky und klettert über Felsen hinein. Danach klettert man noch etwas hinab. Dieser Weg ist aber nur geeignet, wenn man schon etwas erfahren ist und keine Platzangst hat, denn zurück kann man kaum.

Als Alternative dreht man, wenn der Peek-a-boo flacher wird, um und folgt dem Wash am Ausgangspunkt um schließlich den Vordereingang des Spooky zu erreichen. Er ist eben und man kann mühelos hineinspatzieren. Zum Erreichen des Spooky Slot Canyons vom Ausgangspunkt aus dem Wash ca. eine halbe Meile folgen, dieser ist nach einiger Zeit schlechter erkennbar, dann GPS benutzen, sonst verfehlt man den Eingang.

vom Ausgangspunkt aus zum Spooky:

der Trail:

Eingang Spooky:

Der Spooky ist um einiges enger und höher als der Peek-A-Boo und man passt teils nur quer durch.

Der Spooky ist ein wirklich schöner Slot Canyon. Er ist sehr eng, aber an einigen Stellen etwas weiter, Leute passieren lassen ist möglich, manchmal passt man nur seitlich durch, eher ohne Rucksack etc. rein. Meiner Meinung nach ist der Spooky etwas schöner und sehenswerter als der Peek-a-boo. Während man bei Peek-a-boo etwas schaun muss, wie man sein Foto macht, könnte man beim Spooky die ganze Zeit durchgehend Fotos schießen.

Bei unserem Besuch im August 2017 war der Spooky nach 50-100 m überflutet (bei gleichzeitiger Überflutung des Peek-a-boo).

Die Brimstone Gulch findet man, wenn man vom Eingang des Spooky (nicht vom Hintereingang, über den man vom Peek-a-boo aus kommt) weiter dem wash folgt (für ca. 1 Meile). Die Brimstone Gulch öffnet sich erst, dann schließt sich die rote Felsformation wieder, verengt sich später und wird nach einiger Zeit zum Brimstone Slot (ca. 0,5 Meilen nach dem Eingang). Kurz nach Betreten der Brimstone Gulch kommt man an einer Sanddüne in der Gulch vorbei. Nach dem Slot Canyon endet alles beim Brimstone Pool of Water und man dreht um, da der Weg nicht weiter geht. Auch die Brimstone Gulch/ der Brimstone Slot können überflutet sein (die Infos zur Brimstone Gulch habe ich aus dem Visitor Center, ich war leider dann doch nicht da, da sich bei uns plötzlich ein Gewitter angekündigt hatte)

Wichtig ist es wirklich, dass man ein GPS benutzt, es noch früh genug am Tage ist (nicht am späten Nachmittag oder gar abends starten! –> am besten früh morgens, dann ist es auch noch nicht so heiß) und auf keinen Fall Regen oder Unwetter vorausgesagt ist! Dann sollte man keinen Slott Canyon betreten! Im Visitor Center kann man sich über die Wetterlage im Bezug auf den Besuch der Slot Canyons informieren.

GPS Peek a Boo Eingang: 37°28’55.4″N 111°13’00.1″W bzw. 37.482042, -111.216705

GPS Spooky Eingang: 37°28’54.1″N 111°12’32.1″W bzw. 37.481695, -111.208903

GPS Dry Fork Eingang: 37°28’53.6″N 111°13’05.8″W bzw. 37.481555, -111.218274

 

Bericht von 2016 u. 2017