Peek-a-boo Slot Canyon bei Kanab (auch Red Canyon)

Peek-a-boo Slot Canyon bei Kanab (auch Red Canyon)

Den Peek-a-boo Slot Canyon in der Nähe von Kanab, der auch Red Canyon genannt wird, sollte nicht mit dem Peek-a-boo Slot Canyon, der zu den Dry Forks Slot Canyons gehört und sich im GSENM an der HITRR befindet, verwechselt werden. Es handelt sich hier und zwei völlig verschienden Slot Canyons in unterschiedlichen Gebieten.

Der Peek-a-boo Slot Canyon ist ca. 10 Meilen von Kanab entfernt (zwischen Kanab und Mt. Carmel Junction). In dem Gebiet, in dem der Slot Canyon liegt, gibt es nur diesen anzusehen, als einzige Attraktion. Eine Eintrittsgebühr wird nicht fällig. (Stand 2017) Weiteres sehenswertes gibt es aber in den Nähe.

Zum Erreichen des Peek-a-boo bei Mile/ Milepost 72/73 am Highway 89 abbiegen, die Stelle ist ausgeschildert (kleines Schild an der Straße, also frühzeitig abbremsen). Hier gibt es einen großzügigen Parkplatz und hier startet der Weg/ die Straße zum Peek-a-boo Slot Canyon.

Zu Fuß sind es 2,86 Meilen pro Strecke (befahren nur mit Jeep oder Buggy möglich) + 0,79 Meilen sind es durch den Canyon. (Es werden auch Touren angeboten, diese sind aber relativ teuer für die kurze Strecke.)

Am Besten ist es, die ganze Strecke zu wandern, es besteht eine hohe Gefahr, sich auf dem Weg in dem tiefen Sand festzufahren. Der Sand ist so tief, dass man sich leicht festfährt, sobald man auch nur anhält. Anfangs sieht die Straße noch befahrbar aus doch der Sand wird immer tiefer und tiefer, spätestens nach 1-1,5 Meilen sollte man das Auto wirklich abstellen. Die Straße sieht anfangs sehr “einladend” aus und man denkt, dass man sie doch auch mit dem Auto fahren kann, aber tut das lieber nicht…! (Nummer vom lokalen Abschleppunternehmen mitnehmen, die kennen das da wohl gut, hier fährt sich täglich jemand fest…), aber besser gesamte Strecke wandern, die Straße sollte man wirklich nicht befahren!

 

Die Anfahrt ist auch möglich über „Best Friends Road“, die angeblich einfacher zu fahren sein soll und man so mit dem Auto abkürzen kann. Es gibt aber keine Parkplätze dann dort und die Straße sah unserer Meinung nach nicht so aus, als wolle man dort überhaupt fahren (wesentlich schlechterer Zustand).

Wir entschieden uns dafür, die ganze Strecke zu Fuß zu gehen. Es war durch den tiefen Sand sehr anstrengend und es gab mehrere Wege (die aber vom Ziel wegführen), sodass wir ein paar Mal, trotz GPS, vom Weg abkamen. Man sollte also immer genau schaun, wo man als nächstes lang geht. (Das Gebiet wird anscheinend als Offroad-Piste genutzt, daher die viele Wege.) Wir sind hin und zurück ca. 10-11 km gegangen.

Nach dem anstrengenden Fußmarsch sieht man links den Eingang des Peek-a-boo und kann den Slot Canyon betreten.

Der Slot Canyon öffnet sich kurzer Zeit für ein kleines Stück wieder aber dann schließt er sich auch wieder und wird noch höher ist als vorher (also nicht enttäuscht sein und umdrehen).

   

 

Der Peek-a-boo ist ein wirklich schöner Slot Canyon, für den sich die Wanderung ganz bestimmt lohnt. Wir waren früh morgens gestartet und waren die ersten an dem Slot Canyon, auf dem Rückweg trafen wir ein paar Wanderer und zwei geführte Touren. Besonders überlaufen scheint es nicht zu sein.

GPS Peek-a-Boo: 37°10’46.1″N 112°33’32.2″W bzw. 37.179472, -112.558953

 

Bericht von 2017